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Letzte Beweisanträge in Prozess gegen Bundeswehroffizier

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Gericht
Prozessakten liegen in einem Gerichtssaal. © Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Im Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. werden heute noch einmal Beweisanträge gestellt. Wenn über diese entschieden ist und keine weiteren Zeugen geladen werden, könnt das Verfahren in die Schlussphase gehen und zeitnah die Plädoyers folgen.

Frankfurt/Main - Die Bundesanwaltschaft legt Franco A. in dem Verfahren am Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zur Last. Er soll Anschläge auf Politiker geplant haben. Der Offizier legte sich zudem eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zu - aus Sicht der Ankläger, um den Verdacht nach einem Anschlag gegen Flüchtlinge zu richten und das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. Die Bundesanwaltschaft sieht eine völkisch-nationalistische Haltung als Motiv.

Franco A. bestreitet die Vorwürfe größtenteils, räumt aber ein, im Besitz mehrerer Waffen gewesen zu sein, die er unter anderem an seinem Dienstort aufbewahrte. Zum Verbleib der Waffen wollte er bisher keine Angaben machen. dpa

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