Torsten Lieberknecht
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Trainer Torsten Lieberknecht von Darmstadt steht vor einem Spiel im Stadion.

Lieberknecht erwartet HSV „mit viel Wut im Bauch“

Auf den SV Darmstadt 98 wartet am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) mit dem Gastspiel beim Hamburger SV eine besonders schwere Prüfung. Der langjährige Bundesligist zählt nicht nur zu den Top-Teams der Liga, sondern brennt nach der Derby-Niederlage gegen den FC St. Pauli auf Wiedergutmachung. Diese Vorzeichen sind auch Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht bekannt:

Darmstadt - „Der HSV will mit viel Wut im Bauch seine individuelle Klasse und Stellung zeigen“, sagte der 48-Jährige, der mit einem schwierigen Unterfangen rechnet.

Trotzdem sieht der Übungsleiter sein Team mit einem klaren Plan ins Volksparkstadion reisen: „Wir wollen die Schwächen des HSV aufdecken. Dazu gehört nun einmal Mut, egal ob im eigenen Ballbesitz, bei Kontern oder Standards.“ Vor allem in Sachen ruhenden Bällen schoben die Lilien in der vergangenen Trainingswoche Sonderschichten. „Wir wollen dort einfach noch effektiver werden“, sagte Lieberknecht.

Mit einem guten Gefühl dürfte sein Team allemal in die Partie gehen. Immerhin feierte man am Wochenende mit einem 6:1-Kantersieg gegen den FC Ingolstadt den erlösenden ersten Erfolg. Nun sollen in Hamburg die nächste Punkte auf das Konto gepackt werden. Marvin Mehlem, Aaron Seydel, Frank Ronstadt und Tim Skarke werden bei diesem Vorhaben verletzungsbedingt nicht helfen können. Dafür können die Lilien auf den Ex-Hamburger Klaus Gjasula bauen. Der Abräumer kehrt nur wenige Wochen nach seinem Wechsel aus der Hansestadt dorthin zurück. dpa

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