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LSB Hessen begrüßt Hilfe vom Bund in der Energiekrise

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Energiekrise - Schwimmbäder
Die Temperatur vom Schwimmerbecken im Horner Bad wird gemessen. © Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Der Landesportbund Hessen hat die Vorschläge der Gaspreiskommission zur Reduzierung der Kosten in der Energiekrise begrüßt. „Grundsätzlich sehen wir sie als positiv an“, sagte Hauptgeschäftsführer Andreas Klages am Montagabend bei einem Mediengespräch in Frankfurt. Allerdings hat der LSB auch Zweifel, dass die Übernahme der Abschlagszahlung für Gas und Fernwärme im Dezember sowie der Gaspreisdeckel von 12 Cent auf 80 Prozent des Abschlags für den September 2022 ab dem Frühjahr 2023 ausreichen werden.

Frankfurt/Main - „Es ist ein Signal, ein Streifen am Horizont“, sagte LSB-Präsidentin Juliane Kuhlmann. Ob es ausreichen wird, die Sportvereine über Wasser zu halten, ist fraglich. „Der Krisen-Wumms ist viel größer“, sagte Klages mit Bezug auf die Corona-Krise. Deshalb seien auch die Bundesländer bei der finanziellen Unterstützung gefragt.

Ein vom LSB präsentiertes Vereinsbeispiel zeigt, wie groß die Belastungen in der Energiekrise sind und noch werden können. Danach muss die Sportgemeinde 1886 Weiterstadt, ein Verein mit rund 2500 Mitglieder in 18 Abteilungen, aufgrund der aktuellen Preistendenzen der Energieversorger mit einem Defizit von mindestens 94.000 Euro rechnen. dpa

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