Mainufer-Party während Pandemie: Gast muss 3000 Euro zahlen

Ein Mann hat während der Corona-Pandemie an einer verbotenen Party am Frankfurter Mainufer teilgenommen, sich dabei Maßnahmen der Polizei widersetzt und muss nun eine Geldauflage zahlen. Konkret muss der 27-Jährige 3000 Euro an einen polizeinahen Verein zahlen. Im Gegenzug wurde das Strafverfahren am Montag vor dem Amtsgericht Frankfurt wegen „geringer Schuld“ eingestellt.

Frankfurt/Main - Der Angeklagte war im Mai vergangenen Jahres bei einer größeren nächtlichen Party an der Weseler Werft im Frankfurter Ostend dabei gewesen. Als die Polizei die Teilnehmer kontrollieren und die Veranstaltung auflösen wollte, widersetzte er sich der Kontrolle und schlug nach einem der Beamten. Schließlich musste er mit Gewalt zu Boden gebracht werden. Vor Gericht legte der Mann ein umfassendes Geständnis ab. Der Vorfall tue ihm leid und werde sich nicht wiederholen. dpa

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