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Ein Schild mit dem Landeswappen ist am Gebäude des Land- und Amtsgerichtes befestigt.

Mammutprozess gegen Zigarettenschmuggler beendet

Im Mammutverfahren gegen eine Bande von Zigarettenschmugglern hat das Landgericht Hanau die letzten Urteile gesprochen. Zwei Männer im Alter von 60 und 36 Jahren erhielten am Donnerstag Bewährungsstrafen

Im Mammutverfahren gegen eine Bande von Zigarettenschmugglern hat das Landgericht Hanau die letzten Urteile gesprochen. Zwei Männer im Alter von 60 und 36 Jahren erhielten am Donnerstag Bewährungsstrafen von neun Monaten sowie von einem Jahr und zehn Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Richter verurteilten sie wegen Steuerhinterziehung, Steuerhehlerei und wegen Verstoßes gegen das Markengesetz. Ein 34-Jähriger wurde freigesprochen.

Der Prozess hatte im März 2014 begonnen. Von den anfangs 20 Angeklagten gehörten die drei Männer zu den letzten ohne Verurteilung. In dem Verfahren ging es um Zigaretten- und Tabakschmuggel einer über mehrere Länder hinweg operierenden Bande. Der Steuerschaden soll bei rund 17 Millionen Euro liegen.

Die jetzt verurteilten und geständigen Angeklagten hatten sich nach Überzeugung des Gerichts an dem Schmuggel beteiligt und unter anderem Fahrer und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Deutschen sollen zudem eine Halle im niederländischen Venlo angemietet haben, in der die gefälschte Ware produziert wurde.

(dpa)

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