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Das Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main.

Mann schlägt Justizangestellte: Prozess

Er soll einer Justizangestellten vor dem Gebäude der Frankfurter Staatsanwaltschaft aufgelauert sein und sie mit einem Stock geschlagen haben.

Er soll einer Justizangestellten vor dem Gebäude der Frankfurter Staatsanwaltschaft aufgelauert sein und sie mit einem Stock geschlagen haben. Deswegen muss sich ein 49 Jahre alter Mann seit Montag vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Am ersten Verhandlungstag weigerte sich der Mann, dem Prozess beizuwohnen. Er warf einen Tisch um und beleidigte den Vorsitzenden Richter. Der rief mehrere Justizwachtmeister, der Mann wurde schließlich von der Verhandlung ausgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft legt ihm gefährliche Körperverletzung zur Last, zur Debatte steht vor Gericht die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie. Der Vorfall hatte sich an einem frühen Morgen im August vergangenen Jahres ereignet. Die Angestellte war auf dem Weg zur Arbeit und wurde von dem ihr unbekannten Mann überrascht. Kurze Zeit später konnte der Täter von Wachtmeistern gestellt und überwältigt werden.

Der Angeklagte soll seit 1991 regelmäßigen Kontakt zur Strafjustiz gehabt haben. In den Monaten vor dem Zwischenfall mit der Angestellten hatte er etwa einen umfangreichen Briefverkehr mit dem Amtsgericht entfacht. Die Strafkammer hat in dem nun begonnen Verfahren noch zwei weitere Verhandlungstage bis Ende März vorgesehen

(dpa)

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