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Mann tot im Wald entdeckt: Verletzte Ehefrau hält Auto an

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Absperrband
Ein Absperrband der Polizei. © Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Nach dem Fund eines toten Mannes in einem Waldstück nahe Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft Hanau. Wie sie am Montag mitteilten, hatte eine Autofahrerin am Sonntagnachmittag die Rettungskräfte verständigt, nachdem sie auf der Fahrt durch den Wald zwischen dem Schlüchterner Stadtteil Kressenbach und dem zu Steinau an der Straße gehörenden Stadtteil Ulmbach von einer verletzten Frau angehalten worden war.

Schlüchtern - Nach ersten Erkenntnissen sei es zwischen der 36-jährigen Frau und ihrem 38-jährigen Ehemann zuvor zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Die Frau sei ins Krankenhaus gebracht worden, zugleich begann die Suche nach dem Mann in dem Waldstück. Dort fanden die Beamten den zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbaren Ehemann der Frau oberhalb einer Felsformation. Ein Notarzt habe trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch seinen Tod feststellen können.

Zunächst hatten die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei in Gelnhausen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Totschlag aufgenommen, hieß es in der Mitteilung. Im Rahmen der umfangreichen Spurensuche waren auch ein Polizeihubschrauber und Feuerwehrkräfte in dem unwegsamen Gelände im Einsatz. Bei einer Obduktion hätten sich dann am Montag Anhaltspunkte für einen Suizid des Mannes ergeben. „Die Ermittlungen dauern allerdings an und werden weiterhin in alle Richtungen fortgesetzt“, erklärten die Ermittler. Offen blieben zunächst die Hintergründe des Geschehens und die Frage, wie es zu den Verletzungen der Frau kam. dpa

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