Lufthansa-Maschine mit rund 130 Evakuierten aus Kabul
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Eine Lufthansa-Maschine mit rund 130 Evakuierten aus Kabul landet in Frankfurt.

Maschine mit Evakuierten aus Kabul in Frankfurt gelandet

In Frankfurt ist am frühen Mittwochmorgen eine Lufthansa-Maschine mit rund 130 Evakuierten aus Kabul gelandet. Der Airbus 340 kam aus Taschkent. Am Dienstag hatte ein Transportflugzeug der Bundeswehr ihre Luftbrücke zur Rettung von Deutschen und Afghanen begonnen und die Menschen in die usbekische Hauptstadt geflogen.

Frankfurt - Die Bundesregierung hatte den Langstreckenjet gechartert. Die Lufthansa wird in Absprache mit der Bundesregierung auch Evakuierungsflüge aus Doha in Katar und möglicherweise auch aus anderen Anrainerstaaten Afghanistans anbieten, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Für die nächsten Tage sei eine noch unbekannte Zahl von Flügen geplant.

Am Dienstagabend startete in Kabul ein dritter Evakuierungsflug der Bundeswehr. An Bord des Transportflugzeugs A400M in Richtung Taschkent seien 139 Menschen, teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) im „heute journal“ des ZDF mit. Das Flugzeug landete am frühen Mittwochmorgen in Taschkent. Von dort sollten die Evakuierten am selben Tag per Lufthansa nach Deutschland gebracht werden. Das Verteidigungsministerium teilte auf Twitter mit, nunmehr seien mehr als 260 Personen aus Afghanistan ausgeflogen worden. „Und wir evakuieren solange es geht weiter“, betonte das Ministerium.

Eine weitere Maschine steht Maas zufolge bereit. „Im Moment sind die Tore am Flughafen geschlossen, sobald die wieder geöffnet sind, werden wir diesen Betrieb fortsetzen.“

Erste evakuierte Mitarbeiter der Botschaft in Kabul waren bereits am Dienstag nach Deutschland zurückgekehrt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur landeten sie am Dienstagnachmittag mit einer Linienmaschine auf dem Berliner Flughafen Schönefeld. In der Nacht zu Montag waren sie unter den ersten 40 deutschen Staatsbürgern, die mit einem US-Flugzeug nach Doha im Golfemirat Katar ausgeflogen worden waren. dpa

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