Mehr als 61.000 Tablets und Notebooks für Lehrer

Die hessischen Lehrerinnen und Lehrer haben für ihre Arbeit in der Coronavirus-Pandemie bislang mehrere zehntausend Leih-Computergeräte bekommen. Bis Ende Juli bestellten die Schulträger insgesamt rund 61.700 Tablets und Notebooks, wie aus der Antwort des Kultusministeriums in Wiesbaden auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hervorgeht.

Wiesbaden - Davon seien 47.900 Geräte ausgeliefert worden. Die Mittel können gemäß einer Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule abgerufen werden. Diese trat Ende Januar 2021 in Kraft und betrifft „Leihgeräte für Lehrkräfte“.

Ziel der Vereinbarung sei es, die Schulen während der Pandemie „in die Lage zu versetzen, mobile digitale Endgeräte wie Laptops, Notebooks und Tablets für den Unterricht in der Schule, für den Distanzunterricht sowie zur allgemeinen Unterrichtsvor- und Nachbereitung zur Verfügung zu stellen“, so das Ministerium. Das Land habe die Bundesmittel von 37,2 Millionen Euro auf 50 Millionen aufgestockt. Davon sind dem Ministerium zufolge rund 43,2 Millionen für die Beschaffung und Inbetriebnahme von etwa 73.000 Endgeräten vorgesehen. Einem Sprecher zufolge erwartet das Ministerium restliche Bestellungen zum Schulstart.

Die Ausstattung der Schulen mit den mobilen Computern erfolge „aufgrund der Beschaffungsprozesse schrittweise“, hieß es weiter. Die Lehrenden seien nicht verpflichtet, die Leihgeräte anzunehmen und könnten auch weiterhin ihre privaten Rechner für den Unterricht nutzen. dpa

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