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Mehr als drei Millionen Euro für Extremismusprävention

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Hessens Innenminister Beuth
Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, spricht während eines Interviews. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die hessischen Fachstellen für Demokratieförderung und Extremismusprävention werden in den Jahren 2023 und 2024 vom Land mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Das teilte das Innenministerium am Donnerstag in Wiesbaden mit. „Der Erfolg der Präventionsmaßnahmen hat zu einem stetigen Ausbau geführt“, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) mit. Insgesamt würden Programme und Angebote in der Extremismusprävention 2022 mit mehr als zehn Millionen Euro unterstützt.

Wiesbaden - Derzeit gibt es 30 Fachstellen für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT-Fachstellen), eine Anlaufstelle etwa für die Erstberatung. Laut Ministerium steht dabei die lokale Vernetzung im Fokus. Die Stellen bieten zudem ein Hilfsangebot für Kommunen, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger. Jede Fachstelle kann bis zu 100.000 Euro Förderung bekommen.

„Aus Sicht der Landesregierung sind die DEXT-Fachstellen gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen die Legitimität des Staates von verschiedenen Gruppen mitunter aggressiv in Frage gestellt wird, wichtige Anlaufstellen in der Region“, erklärte Beuth. dpa

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