Deutsche Rentenversicherung

Mehr Anträge auf Kinderreha: Anstieg um rund acht Prozent

Immer mehr Eltern in Hessen beantragen für ihre Kinder eine Kur oder andere Maßnahmen zur Rehabilitation. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Anträge zu Kinder- und Jugendrehabilitationen 2017

Immer mehr Eltern in Hessen beantragen für ihre Kinder eine Kur oder andere Maßnahmen zur Rehabilitation. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Anträge zu Kinder- und Jugendrehabilitationen 2017 um 8,1 Prozent gestiegen, um 1,3 Prozent bei den Rentenversicherungsträgern insgesamt, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Hessen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Kinder und Jugendliche, deren Gesundheit erheblich gefährdet oder durch chronische Erkrankungen beeinträchtigt ist, können stationäre und ambulante Angebote der DRV in Anspruch nehmen. 1953 Anträge wurden im vergangenen Jahr bei der DRV Hessen gestellt, 1255 wurden bewilligt.

Laut einer Langzeit-Kindergesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts leiden etwa 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter einem lang andauernden, chronischen Gesundheitsproblem. Die kürzlich verabschiedete Kinderreha-Richtlinie ermögliche es, nun individueller auf die Bedürfnisse der jungen Patienten einzugehen, teilte die DRV mit. In Zukunft könnten Kinder und Jugendliche mehr ambulante Angebote nutzen und bis zum zwölften statt bis zum zehnten Geburtstag von einem Familienmitglied in die Reha begleitet werden; das gelte unabhängig von der Schwere der Erkrankung. Außerdem wurde die Vierjahresfrist für die Wiederholung einer Kinder- oder Jugendreha aufgehoben.

(dpa)

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