Hessens Innenminister Peter Beuth
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Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, spricht während eines Interviews.

Mehr hessische Kommunen setzten auf Sicherheitsinitiative

Die hessische Sicherheitsinitiative „Kompass“ ist trotz der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2021 erneut ausgebaut worden. Weitere 23 Städte und Gemeinden seien in das Landesprogramm aufgenommen und zahlreiche wichtige Maßnahmen in den bereits beteiligten Kommunen vor Ort umgesetzt worden, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

Wiesbaden - Insgesamt 108 Städte und Gemeinden gehörten derzeit der Sicherheitsinitiative an. Damit profitierten mehr als 2,6 Millionen Hessen von individuellen Sicherheitslösungen in ihrer Stadt oder Gemeinde. Ziel des Programms ist, im Netzwerk von Polizei, Kommunen und Bürgern die Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl vor der Haustür zu optimieren. Wichtige Bausteine von „Kompass“ (KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel) sind etwa die Videoüberwachung, die Schutzmänner vor Ort und der freiwillige Polizeidienst.

Die Menschen in Hessen sollen nicht nur in einem der sichersten Bundesländer leben, sondern sich auch sicher fühlen, betonte Beuth. Dazu seien mit Kompass lokale Sicherheitspartnerschaften geschaffen worden. Es gebe nun eine bessere Vernetzung der Sicherheitspartner in den Kommunen. „Außerdem wissen wir in den Kompass-Kommunen genau, wie die jeweilige Sicherheitslage vor Ort ist und kennen dank unserer Bürgerbefragungen vor Ort auch die Räume und Plätze, an denen sich die Menschen weniger sicher oder sogar unsicher fühlen.“ dpa

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