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Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern.

Mehr Menschen haben in Hessen Wohngeld erhalten

In Hessen ist die Zahl der Haushalte mit Anspruch auf Wohngeld um 22 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Demnach hätten im vergangenen Jahr 40.225 hessische Haushalte Wohngeld bezogen, während das im Jahr 2019 noch 32.975 Haushalte betraf. Einen Grund für den Anstieg sieht das Statistische Landesamt in der seit 1.

Wiesbaden - Januar 2020 geltenden Wohngeldreform. Diese wurde auf den Weg gebracht, um das Wohngeld an die allgemeine Mieten- und Einkommensentwicklung anzupassen.

Die größte Gruppe der Haupteinkommenspersonen in Wohngeldhaushalten bildeten im vergangenen Jahr Rentner und Pensionäre, von denen 16.415 den Zuschuss erhielten. Das entsprach einem Anteil von 42,2 Prozent. An zweiter Stelle standen Arbeitnehmer und Beamte mit 16.155 Empfängern, was einem Anteil von 41,5 Prozent entspricht. Der durchschnittliche monatliche Anspruch in reinen Wohngeldhaushalten lag nach Angaben des Statistischen Landesamts im Jahr 2020 bei 210 Euro monatlich. dpa

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