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Mehr Todesfälle in Hessen: 3249 Menschen starben an Corona

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Coronavirus - Krematorium
Särge von Verstorbenen, die mit oder an dem Corona-Virus gestorben sind, stehen in einem Krematorium. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Die Zahl der Todesfälle in Hessen ist im vergangenen Jahr auch wegen der Corona-Pandemie etwas gestiegen. Insgesamt starben landesweit 70.051 Menschen, das waren 5,1 Prozent mehr als im Jahr 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Diese Zunahme sei unter anderem auf Corona zurückzuführen, hieß es.

Wiesbaden - Laut den Angaben starben 3249 Menschen an dem Coronavirus, das entspricht einem Anteil von 4,6 Prozent an den gesamten Todesfällen. Weitere 515 Menschen starben demnach mit Corona, das bedeutet, sie waren mit dem Virus infiziert, die Infektion war aber nicht die Todesursache.

Die weitaus meisten Todesfälle gingen im vergangenen Jahr auf Krankheiten des Kreislaufsystems zurück, insgesamt starben daran in Hessen 24.590 Menschen (35,1 Prozent). Als zweithäufigste Todesursache folgten laut der Statistik Krebserkrankungen, die fast ein Viertel aller Fälle ausmachten (24 Prozent). Aufgrund von Krankheiten des Atmungssystems kamen 6,6 Prozent ums Leben. Auf nicht natürliche Ursachen wie beispielsweise Verletzungen oder Vergiftungen wurden 4,3 Prozent der Todesfälle zurückgeführt.

Die Zahlen des Statistischen Landesamts zu Corona-Todesfällen können von den Daten des Robert Koch-Institut (RKI) abweichen. Das Landesamt bezieht sich demnach auf die amtliche Todesursachenstatistik, die auf den in den Todesbescheinigungen dokumentierten Grundleiden und Begleiterkrankungen basiert. Das RKI und die Landesgesundheitsbehörden erfassten ihre Zahlen hingegen über die Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). dpa

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