Ein aufgeklappter Laptop steht auf dem Pult in einem Hörsaal
+
Ein aufgeklappter Laptop steht auf dem Pult in einem leeren Hörsaal.

Mehr unbefristete Stellen an hessischen Hochschulen

An den staatlichen hessischen Hochschulen waren Ende vergangenen Jahres rund 11.900 hauptberufliche wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Das entspreche einem Anteil von 82,4 Prozent bezogen auf alle hauptberuflich Beschäftigten in diesem Bereich, teilte Wissenschaftsminister Angela Dorn (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion in Wiesbaden mit.

Wiesbaden - Drittmittelfinanziertes Personal sei bei diesen Angaben von Dezember 2020 eingerechnet. Professuren fielen nicht darunter. Bei den hauptberuflichen Verwaltungsmitarbeitern in einem befristeten Arbeitsverhältnis liege der Anteil insgesamt bei 22 Prozent, erklärte die Grünen-Politikerin.

Die Landesregierung sei sich bewusst, dass diese Situation bei den Betroffenen zu besonderen Belastungen und Unsicherheiten führe, sagte Dorn. Aus diesem Grund erarbeite das Wissenschaftsministerium zusammen mit den Hochschulen derzeit einen Kodex für gute Arbeit. Dieser soll für alle Beschäftigten verlässliche und mit sonstigen Verpflichtungen verträgliche Arbeitsbedingungen gewährleisten sowie eine kontinuierliche und auf das notwendige Minimum beschränkte Befristungspraxis etablieren.

Die schwarz-grüne Regierungskoalition werde zudem bei der Umsetzung des Hochschulpakts zur Steigerung der Zahl des unbefristeten Personals in diesem Bereich mit den Hochschulen konkrete Ziele vereinbaren und an deren Erreichung konkrete Maßnahmen bei der Budgetierung knüpfen, kündigte die Wissenschaftsministerin an. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare