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Messerattacke auf schlafenden Sohn: Frau vor Gericht

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Handschellen
Handschellen sind an einem Gürtel eines Justizvollzugsbeamten befestigt. © Frank Molter/dpa/Symbolbild

Wegen einer Messerattacke auf ihren schlafenden Sohn steht eine 51-Jährige seit Freitag vor dem Landgericht Frankfurt. Die Tat soll sich im November vergangenen Jahres in der Wohnung der Familie in Frankfurt-Höchst ereignet haben. Nach einem Stich in den Oberkörper rief er „Ich bin es doch“, worauf die aus dem Iran stammende Mutter von ihm abließ. Im Prozess geht es um ihre Unterbringung in der Psychiatrie.

Frankfurt/Main - Die Frau war schon 2019 wegen eines ähnlichen Vorfalls dort eingewiesen worden. Zum Zeitpunkt der zweiten Tat befand sie sich im Rahmen einer Lockerungsmaßnahme bei ihrer Familie. Nach der Tat kam sie wieder in die Klinik.

Am ersten Verhandlungstag ließ sie über ihren Verteidiger mitteilen, dass sie sich nicht zu den Vorwürfen äußern werde. Die Jugendstrafkammer will das Verfahren nach drei Verhandlungstagen Anfang Dezember abschließen. Eine psychiatrische Expertise ging von einer schizophrenen Erkrankung aus. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin die dauerhafte Unterbringung der Frau. dpa

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