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Messerattacke nach Drogengeschäft: Knapp sechs Jahre Haft

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Landgericht Frankfurt am Main
„Die Würde des Menschen ist unantastbar" steht an der Fassade des Landgerichts in Frankfurt am Main. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ist ein Mann vom Landgericht Frankfurt zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Hintergrund der beiden Messerstiche auf seinen Kontrahenten war ein vorausgegangenes Drogengeschäft im Volumen von zehn Euro, bei dem sich der 34-Jährige offenbar übervorteilt gefühlt hatte. Eine Auseinandersetzung endete Mitte Juni vergangenen Jahres auf offener Straße mit den Messerstichen in den Oberkörper des 22 Jahre alten Kontrahenten.

Frankfurt/Main - Vor Gericht hatte der Angeklagte die Stiche eingeräumt. Zuvor habe er allerdings mit einem ähnlichen Angriff des Gegners gerechnet und sich deshalb verteidigen wollen. Fallengelassen wurde indes der dritte Anklagepunkt der Bedrohung und Nötigung. Der Angeklagte hatte vor Gericht energisch bestritten, zufällig anwesende Zeugen mit einer scharfen Waffe bedroht zu haben. Auch die Beweisaufnahme bestätigte diesen Vorwurf nicht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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