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Großeinsatz mit Hubschraubern an Schule - 15 Schüler durch Gas verletzt

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Von: Christoph Sahler

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An einer Gesamtschule in Idstein (Rheingau-Taunus-Kreis) ist es zu einem Gasaustritt gekommen. 15 Schüler wurden verletzt.

Update vom Donnerstag, 29. September, 16.40 Uhr: Die Einsatzkräfte haben nach dem Gasaustritt an einer Gesamtschule in Idstein ihre Angaben zu den Verletzten korrigiert. Demnach wurden nicht, wie zunächst berichtet, 23 Kinder verletzt, sondern 15, eines von ihnen schwer. Wie der Katastrophenschutz des Rheingau-Taunus-Kreises mitteilte, wurden die Schüler in umliegende Krankenhäuser gebracht. Um welche Art von Gas es sich handelte, war zunächst unklar. Möglicherweise sei Reizgas versprüht worden, sagte Kreisbrandmeister Michael Ehresmann gegenüber der dpa.

Seinen Angaben zufolge waren bei dem Großeinsatz am Donnerstag zwei Rettungshubschrauber, rund 30 Rettungswagen und etwa zehn Notärzte im Einsatz. Diese untersuchten noch vor Ort 75 Schüler, die über Augen- und Atemwegsreizungen klagten. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude und überprüfte die Luft mit Messgeräten auf Gasrückstände. Außerdem wurden Proben sichergestellt und zur Untersuchung der Polizei übergeben.

Obwohl am Nachmittag keine Gefahr mehr bestand, wurde der Schulbetrieb vorübergehend eingestellt. Schulleitung, Polizei und Notfallseelsorger kümmerten sich um besorgte Eltern, die zur Schule kamen. 

Mindestens 23 Schüler verletzt: Gasaustritt an Schule in Idstein

Erstmeldung vom Donnerstag, 29. September, 13.47 Uhr: Bei einem Gasaustritt an der Limesschule in Idstein sind am Donnerstag (29. September) mindestens 23 Schüler verletzt worden. Das vermeldet die Deutsche Presseagentur (dpa).

Ersten Angaben des Katastrophenschutzes des Rheingau-Taunus-Kreises zufolge wurden 18 von ihnen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Um welche Art von Gas es sich handelte, war zunächst unklar. Möglicherweise sei Reizgas versprüht worden, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes.

Rettungswagen mit Blaulicht
Ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist mit Blaulicht unterwegs. © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Großeinsatz mit Rettungshubschrauber an Schule in Idstein - Eltern sollen Bahnhof ansteuern

Bei dem Großeinsatz in der Gesamtschule waren zwei Rettungshubschrauber, rund 30 Rettungswagen und etwa zehn Notärzte im Einsatz. Die umliegenden Straßen sind durch Einsatzfahrzeuge blockiert, vermeldet die Feuerwehr. Eltern sollten den benachbarten Bahnhof ansteuern und können dort sich am ZOB melden. (dpa)

Weitere Polizeimeldungen aus der Region: Im Rheingau-Taunus-Kreis ist im September eine Frau bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen.

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