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Minister: Wegfall der Maskenpflicht erleichternd für Schüler

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Maske auf Federmäppchen
Eine Maske liegt in einem Klassenzimmer auf einem Federmäppchen. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Mit der Aufhebung der Maskenpflicht am Platz im Klassenraum will Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) den Schülerinnen und Schülern eine „spürbare Erleichterung“ in der Corona-Pandemie verschaffen. Die Omikron-Welle sei gebrochen, die Infektions- und Quarantänezahlen in den Schulen seien deutlich gesunken. „Deshalb geben wir den Kindern und Jugendlichen ein Stück Freiheit zurück“, teilte der Minister mit.

Wiesbaden - Die Maskenpflicht am Platz soll an den Schulen ab Montag (7. März) wegfallen.

Seit Beginn des Jahres wurden in Hessens Schulen den Angaben zufolge wöchentlich im Durchschnitt mehr als 2,1 Millionen Antigen-Selbsttests auf das Coronavirus von den Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Dabei erreichte die Quote positiver Tests mit 0,65 Prozent (14.500 Tests) Anfang Februar ihren Höhepunkt, wie das Ministerium mitteilte. Zum diesem Zeitpunkt hätten sich rund 27.500 Kinder und Jugendliche in Quarantäne befunden.

Seitdem sei die Quote positiver Antigen-Selbsttests auf 0,28 Prozent (6200 Tests) gesunken, die Zahl in Quarantäne befindlicher Schülerinnen und Schüler verringerte sich im selben Zeitraum auf 7800 Kinder und Jugendliche, wie das Ministerium erläuterte.

Die Aufhebung der Maskenpflicht bedeute natürlich nicht, dass Kinder und Jugendliche im Unterricht keine Maske mehr anlegen dürften, ergänzte Lorz. „Wer sich mit Maske sicherer fühlt, darf sie selbstverständlich weiterhin tragen.“ Die Testpflicht bleibe vorerst bestehen: Alle nicht geimpften Schülerinnen und Schüler müssen sich bis auf Weiteres dreimal pro Woche testen lassen. Geimpfte oder genesene Kinder und Jugendliche dürfen sich ebenfalls testen. dpa

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