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Innenminister Peter Beuth (CDU).

Minister will Hessen mit Präventionsprogramm sicherer machen

Hessens Innenminister Peter Beuth will die neue Initiative zur Vorbeugung von Verbrechen in weitere Städte und Gemeinden übertragen. „Wir wollen unser Programm zeitnah ausweiten.

Hessens Innenminister Peter Beuth will die neue Initiative zur Vorbeugung von Verbrechen in weitere Städte und Gemeinden übertragen. „Wir wollen unser Programm zeitnah ausweiten. Das Interesse ist sehr groß”, sagte der CDU-Politiker in Wiesbaden. Details konnte er aber noch nicht verraten.

Seit rund fünf Monaten läuft das Präventionsprojekt bereits in den Modellkommunen Hanau, Maintal (beide Main-Kinzig-Kreis), Bad Homburg (Hochtaunuskreis) und Schwalbach (Main-Taunus-Kreis). Für eine Zwischenbilanz sei es zwar noch zu früh. Aber: „Die ersten Ergebnisse sind bereits vielversprechend. Das Programm wirkt”, befand Beuth, nachdem er sich an beteiligten Orten einen Eindruck verschafft hat. In den Kommunen gab es Bürgerbefragungen zur Ermittlung des Sicherheitsgefühls. Die Auswertungen liefen derzeit aber noch.

Ziel sei es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell zu verbessern. Vor Ort sollen passgenaue Lösungen für Probleme entworfen werden. Der Fokus liegt auf der Prävention von Verbrechen. Das Programm Kompass (KOMmunalProgrAmm SicherheitsSiegel) versteht sich als Angebot des Ministeriums an alle Städte und Gemeinden.

(dpa)

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