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Ministerin für faire Bezahlung von Lehrbeauftragten

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Angela Dorn
Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Bündnis 90/Die Grünen). © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne) macht sich für eine bessere Bezahlung von Lehrbeauftragten an hessischen Hochschulen stark. Die Lehrbeauftragten seien keine Landesbediensteten oder Tarifpersonal, teilte die Ministerin auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. Ihre Vergütung werde durch die Hochschulen festgesetzt.

Wiesbaden - Das Aufgabenprofil der Personen weise zudem eine starke Heterogenität in Art und Anspruch auf. Die gegenwärtigen Vergütungsstrukturen würden dem Aufgabenprofil aber nicht mehr in allen Bereichen gerecht.

Das Land habe die Problematik in den Verhandlungen zum Kodex für gute Arbeit aufgegriffen, in dem sich die Hochschulen unter anderem dazu verpflichtet haben, die Vergütung transparent auszugestalten und mindestens in Anlehnung an die Stundensätze für wissenschaftlich Beschäftigte zu regeln, erklärte die Ministerin. Die Vergütung sollte mindestens in Anlehnung an die Stundensätze für wissenschaftlich Beschäftigte geregelt werden.

Der Kodex für gute Arbeit ist laut Ministerium eine Selbstverpflichtungserklärung der Hochschulen, deren Umsetzung durch die Hochschulleitungen und die Personalvertretungen und in Bezug auf die studentischen Hilfskräfte die Studierendenvertretungen begleitet wird. Die Wissenschaftsministerin hatte den Kodex zusammen mit 14 staatliche Hochschulen Ende vergangenen Jahres unterzeichnet. Die Vereinbarung werde nach vier Jahren evaluiert, teilte Dorn mit. dpa

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