1. Startseite
  2. Hessen

Mobilfunk-Ausbau 5G+: Beispielanwendungen in der Medizin

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Universitätsklinik Frankfurt
Ein Schild weist auf die Einfahrt zum Universitätsklinikum hin. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Mit einem schnelleren Mobilfunknetz will das Frankfurter Universitätsklinikum die Qualität der Behandlung verbessern und Arbeitsabläufe optimieren. Helfen soll dabei das neue Netz 5G+, das Daten in Echtzeit übertragen kann. Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) unterzeichnete am Mittwoch eine Absichtserklärung mit dem Anbieter Vodafone: Bis Ende 2023 sollen drei Viertel aller Hessen diese Technik nutzen können - 4,7 Millionen Menschen.

Frankfurt/Main - Bis 2025 soll die Technik dann für 90 Prozent aller Hessen verfügbar sein.

An der Uni-Klinik eröffne 5G+ neue Möglichkeiten, sagte der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Jürgen Graf. Ein Team präsentierte ein mobiles Ultraschallgerät für den Notarzteinsatz in einer Privatwohnung: Das Gerät überträgt die Bilder auf das Tablet des Notarztes. Ein Gynäkologe an der Uni-Klinik ist über einen Live-Stream zugeschaltet. Gemeinsam besprechen sie, was zu tun ist. Die Daten werden dabei direkt in der digitalen Patientenakte hinterlegt.

„Der Hauptvorteil ist, dass die Qualität der Versorgung nicht mehr davon abhängig ist, wo der Patient sich befindet“, sagte Graf. Die Mitarbeiter müssten danach auch nichts mehr gesondert dokumentieren, das entlaste sie von Bürokratie. „5G+ leitet die nächste Stufe der Digitalisierung im klinischen Umfeld ein und kann helfen, Menschenleben zu retten“, sagte Michael Jungwirth, Mitglied der Geschäftsführung von Vodafone. dpa

Auch interessant

Kommentare