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Modellprojekt für smarte LED-Beleuchtung in Fulda

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Das Land Hessen unterstützt die Stadt Fulda mit drei Millionen Euro bei der Umsetzung eines Modellprojektes „Smarte Infrastruktur Straßenbeleuchtung“. Einen entsprechenden Förderbescheid übergab Abteilungsleiterin Susanne Ruth vom Hessischen Wirtschaftsministerium am Dienstag an den Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU). Die LED-Leuchten verbrauchten im Vergleich zu herkömmlichen Straßenlaternen nicht nur lediglich einen Bruchteil der Energie, sondern ließen sich auch besser steuern und vernetzen, erläuterte das Ministerium.

Fulda - Bei dem Projekt sei in erster Linie eine smarte Vernetzung der Leuchten mit der Verkehrserfassung sowie -steuerung vorgesehen, ergänzte ein Fuldaer Stadtsprecher.

Voraussichtlich komme dabei Sensortechnik zum Einsatz, wie sie schon beim sogenannten mitlaufenden Licht an einem Fuß- und Radweg in der Fulda-Aue zum Einsatz komme. Dort gehe es um bedarfsgerechte und zugleich insektenfreundliche nächtliche Beleuchtung in einem sensiblen Bereich. Bei dem neuen Modellprojekt sollten die Sensoren vor allem an größeren Straßen eingesetzt werden, wo über die Daten aus dem Verkehrsrechner die Straßenbeleuchtung situationsgenau angepasst werden könne. Umgekehrt könnten Sensordaten der Straßenlaternen genutzt werden, um eine Verkehrslenkung und -steuerung, beispielsweise durch elektronische Anzeigetafeln, vorzunehmen. Betroffen seien rund 850 Lichtpunkte und insgesamt rund 25 Straßenkilometer im gesamten Stadtgebiet von Fulda.

Die Laufzeit des Modellprojekts betrage voraussichtlich etwa zwei Jahre. „Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf sinnvoll eingesetzte LED-Technik, die wir als Deutschlands erste Sternenstadt schon seit vielen Jahren vorantreiben, bekommt mit dem Projekt einen zusätzlichen Schub“, erklärte Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU). Insgesamt sind nach Angaben des Stadtsprechers Kosten von gut 3,3 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt. dpa

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