Tödlicher Virus

Mückenart in Hessen kann Zika-Virus übertragen

Biologen warnen vor einer Übertragung des Zika-Virus durch die in Deutschland vorkommende asiatische Tigermücke. Diese Art breite sich seit Jahren in Deutschland aus. "Der Anteil dieser exotischen Mückenart ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen", sagte die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). So sei die aggressive Tigermücke vor allem in Baden-Württemberg verbreitet, komme aber mittlerweile auch in Teilen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen vor. "Die asiatische Tigermücke gilt nach der Gelbfiebermücke als der wichtigste Überträger von Erregern wie dem Zika-Virus", bestätigte dem Zeitungsbericht zufolge der Mückenexperte Norbert Becker. Becker lehrt an der Universität Heidelberg und ist für die Weltgesundheitsorganisation WHO tätig. Am Dienstag (Ortszeit) hatten US-Behörden zudem erstmalig eine durch ungeschützten Sex erfolgte Infektion mit dem Zika-Virus gemeldet. Die betroffene Person habe sich beim Geschlechtsverkehr mit jemandem angesteckt, der aus einem vom Virus stark betroffenen Land zurückgekehrt sei, so die Gesundheitsbehörde in Dallas (Texas). "Jetzt wissen wir, dass das Virus durch Sex übertragen werden kann", sagte Behördendirektor Zachary Thompson.

Biologen warnen vor einer Übertragung des Zika-Virus durch die in Deutschland vorkommende asiatische Tigermücke. Diese Art breite sich seit Jahren in Deutschland aus. "Der Anteil dieser exotischen Mückenart ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen", sagte die Biologin Doreen Walther vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). So sei die aggressive Tigermücke vor allem in Baden-Württemberg verbreitet, komme aber mittlerweile auch in Teilen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen vor.

"Die asiatische Tigermücke gilt nach der Gelbfiebermücke als der wichtigste Überträger von Erregern wie dem Zika-Virus", bestätigte dem Zeitungsbericht zufolge der Mückenexperte Norbert Becker. Becker lehrt an der Universität Heidelberg und ist für die Weltgesundheitsorganisation WHO tätig.

Am Dienstag (Ortszeit) hatten US-Behörden zudem erstmalig eine durch ungeschützten Sex erfolgte Infektion mit dem Zika-Virus gemeldet. Die betroffene Person habe sich beim Geschlechtsverkehr mit jemandem angesteckt, der aus einem vom Virus stark betroffenen Land zurückgekehrt sei, so die Gesundheitsbehörde in Dallas (Texas). "Jetzt wissen wir, dass das Virus durch Sex übertragen werden kann", sagte Behördendirektor Zachary Thompson.

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