Mutmaßliche IS-Sympathisantin geht gegen Verurteilung vor

Die wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu vier Jahren Haft verurteilte Kim Teresa A. hat Revision gegen das Urteil eingelegt. Das sagte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Mittwoch auf Anfrage. Damit wird der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das Urteil rechtlich überprüfen.

Frankfurt/Main - Der Staatsschutzsenat war Ende Oktober im Strafmaß wesentlich über den Strafantrag der Generalstaatsanwaltschaft von drei Jahren und drei Monaten Gefängnis hinausgegangen. Verteidiger Gregor Gysi hatte eine noch niedrigere Strafe für die 32-Jährige gefordert - ohne ein genaues Strafmaß zu nennen.

Dem Urteil zufolge hielt sich die Angeklagte zwischen Juni 2014 und Sommer 2016 in Syrien im Kreise von IS-Kämpfern auf, zu denen auch ihr nach islamischen Recht angetrauter Ehemann gehörte. Dabei bezog sie Wohnungen von vertriebenen Menschen und besaß Kalaschnikow-Gewehre. dpa

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