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Mutmaßliche Rauschgifthändler festgenommen

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Handschellen
Eine Hand hält Handschellen vor einen Streifenwagen der Polizei. © David Inderlied/dpa/Illustration

Dem Bundeskriminalamt (BKA) und der hessischen Landespolizei ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel gelungen. Nach Durchsuchungen im Großraum Gießen und Marburg gab es vier Haftbefehle, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen am Donnerstag sagte. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehe ein 45-Jähriger, der die Einfuhr von insgesamt mehr als zehn Kilogramm Heroin und Transporte von zusammengerechnet mindestens 45 Kilogramm Kokain organisiert haben soll.

Wiesbaden/Gießen - Bei den Rauschgiftgeschäften soll er nach Angaben der Ermittler mutmaßlich von zwei 44 und 62 Jahre alten Männern unterstützt worden sein. Spezialkräfte hätten zwei der drei per Haftbefehl gesuchten Tatverdächtigen an ihren Wohnorten in Gießen und Marburg festgenommen, erklärte das BKA. Der 62-jährige dritte Tatverdächtige verbüßt den Angaben zufolge bereits wegen einer anderen Verurteilung eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen schwerwiegenden Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der vierte Haftbefehl richte sich gegen einen 47-Jährigen aus dem Vogelsbergkreis. Bei dem Mann seien bei den Durchsuchungen ein Kilogramm Heroin und fünf Kilogramm der Droge Fentanyl gefunden worden, teilten die Staatsanwaltschaft und das BKA mit. Alle vier Tatverdächtigen befänden sich in hessischen Justizvollzugsanstalten. dpa

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