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Nach 100 Tagen: documenta in Kassel endet

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documenta fifteen
Besucher stehen hinter einem Plakat am Eingang zum Museum Fridericianum in einer Schlange. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

In Kassel endet an diesem Sonntag nach 100 Tagen die documenta fifteen. Die neben der Biennale in Venedig bedeutsamste Ausstellung für zeitgenössische Kunst wurde vor und während ihrer Laufzeit überschattet von immer neuen Antisemitismus-Vorwürfen. Ungeachtet dessen hat die Weltkunstschau zahlreiche Besucher angezogen - auch wenn die Zahl unter dem Rekordwert der Vorgängerveranstaltung liegt.

Kassel - „Wenn wir die aktuellen Besuchszahlen hochrechnen, scheint es, als würden wir insgesamt nur etwa 15 bis 20 Prozent unter den Besuchszahlen der documenta 14 in Kassel landen“, sagte der Interims-Geschäftsführer der Schau, Alexander Farenholtz. Die documenta 14 im Jahr 2017 hatte rund 891.500 Menschen nach Kassel gezogen, 339.000 weitere Menschen an den zweiten Standort in Athen. Die vorläufigen Zahlen in diesem Jahr dürften sich also schätzungsweise zwischen rund 710.000 und 760.000 Besuchern bewegen. Endgültige Zahlen werden für Montag erwartet.

Zum Abschluss der Ausstellung am Sonntagabend werden der Aufsichtsratsvorsitzende der documenta gGmbH, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD), sowie Ruangrupa als Künstlerische Leitung der documenta fifteen erwartet. dpa

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