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Landtagswahl 2018

Nach Post-Problemen trudeln Briefwahlunterlagen ein

Nach Problemen mit der Post in Ost- und Mittelhessen erwarten die betroffenen Kommunen vor der Landtagswahl keine weiteren Schwierigkeiten mehr.

Nach Problemen mit der Post in Ost- und Mittelhessen erwarten die betroffenen Kommunen vor der Landtagswahl keine weiteren Schwierigkeiten mehr. Probleme seien in den vergangenen Tagen nicht mehr bekannt geworden, sagte ein Sprecher der Stadt Fulda am Freitag. Man rate aber vorsichtshalber Briefwählern auch angesichts der verbliebenen Zeit vor dem Urnengang am Sonntag (28. Oktober), ihre Unterlagen persönlich abzugeben. Im Wahlamt von Neustadt (Kreis Marburg-Biedenkopf) ging ein Sprecher davon aus, dass die Briefwahlunterlagen pünktlich eintreffen.

In Teilen Fuldas sowie des Kreises Marburg-Biedenkopf war die Post in den vergangenen Wochen verzögert oder unregelmäßig zugestellt worden. Auch aus der Uni-Stadt Marburg wurden Probleme gemeldet: Einige der Anfang Oktober versandten Wahlbenachrichtigungen seien offenbar nicht angekommen, teilte die Stadt mit. Das habe aber nicht die Briefwahlunterlagen betroffen. Von den rund 7400 per Post versandten Papieren seien bislang über 5500 zurückgeschickt worden. Man rechne damit, dass weitere Stimmzettel am Samstag eingingen.

Ein Postsprecher betonte, dass alle Mitarbeiter für das Thema Briefwahl sensibilisiert seien. Er ging von einer reibungslosen Auslieferung aus. Die Probleme hatte die Post zuvor mit Personalengpässen wegen Urlaubszeit und vielen Krankheitsfällen erklärt. Man habe mittlerweile reagiert und das Personal aufgestockt.

(dpa)

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