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Nach Tod eines Fuldaers in Südafrika: Kaution verwehrt

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Nach der Tötung eines Deutschen aus Fulda bei einem Raubüberfall in Südafrika hat ein Gericht dem mutmaßlichen Täter am Montag die Freilassung auf Kaution verwehrt. Der 32-jährige Angeklagte habe keine „außergewöhnlichen Umstände“ vorweisen können, die dies ermöglicht hätten, teilte die Nationale Strafverfolgungsbehörde NPA mit. Das Verfahren soll demnach am 24.

Mbombela - Januar fortgeführt werden.

Der Verdächtige soll den 67 Jahre alten Touristen am 3. Oktober überfallen haben, als dieser mit drei weiteren Deutschen auf dem Weg zu einer Safari-Lodge im berühmten Kruger-Nationalpark im Nordosten des Landes unterwegs war. Der mutmaßliche Täter wird des Mordes, versuchten Mordes und versuchter Entführung beschuldigt.

Als sich die Touristen bei dem Überfall weigerten, aus dem Auto auszusteigen, und die Türen verriegelten, soll nach Polizeiangaben einer von drei Tätern das Feuer auf den Fahrer des Wagens eröffnet haben. Der 67-Jährige starb. Nach Angaben der NPA wurde bislang nur einer der Täter gefasst.

Südafrika leidet unter einer hohen Kriminalitätsrate. Die Zahl der Morde und Überfälle stieg dieses Jahr laut Statistik. Das Auswärtige Amt in Berlin warnt davor, bei Überfällen Gegenwehr zu leisten, da die Täter meist bewaffnet seien. dpa

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