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„Nehmen Punkte mit“: Darmstadt spielt 2:2 gegen Heidenheim

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Darmstadt 98 - 1. FC Heidenheim
Heidenheims Tim Kleindienst (2.v.r) klatscht mit Marvin Rittmüller (l) nach seinem Tor zum 2:2 ab. © Swen Pförtner/dpa

Für Darmstadt 98 ist das 2:2 im Spitzenspiel der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim ein kleiner Dämpfer nach vier Siegen in Serie. Trainer Torsten Lieberknecht klagt nicht und freut sich auch über den einen Punkt.

Darmstadt - Am Ende hat Darmstadt 98 das 2:2 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim im Kampf um die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga nicht gereicht, um auf Platz eins zu klettern. „Die Saison ist so lang“, sagte Stürmer Braydon Manu nach der Partie am Samstag, in der eine Erfolgsserie von vier Siegen hintereinander zu Ende ging. „Man sollte sich darauf nicht so sehr fokussieren, sondern einfach von Spiel zu Spiel gucken, Gas geben, die Sau rauslassen und am Ende des Tages sehen, was passiert.“

In der Partie sind die Südhessen durch einen Schlenzer von Manu (36. Minute) und einen Schuss aus spitzem Winkel des zur Halbzeit eingewechselten Frank Ronstadt (76.) zweimal in Führung gegangen. Doch Patrick Mainka (70.) und Tim Kleindienst (82.) konnten mit dem Kopf jeweils für die Gäste ausgleichen.

„Ich bin nicht enttäuscht, weil wir haben echt ein gutes Spiel gemacht“, sagte Manu. „Es war klar, dass man gegen Heidenheim immer wach sein muss, auch in den letzten Minuten, weil sonst passiert das, was passiert ist“, meinte er zu den Gegentoren.

98-Trainer Torsten Lieberknecht lobte die Mannschaft dennoch demonstrativ. „Wir nehmen den Punkt gerne mit“, betonte er. Drei Bereiche hob er besonders positiv hervor: „Wir haben viele Torabschlüsse gehabt, viele Zweikämpfe gewonnen und geschafft, dass die Heidenheimer nicht in ihr laufintensives Spiel kamen.“ Einer der stärksten Darmstädter Spieler war Manu, der auch abseits seines Tores für viel Gefahr sorgte. Und nun auch so selbstbewusst ist, keine Angst davor zu haben, dass bis Schließung des Transferfensters noch ein Stürmer kommen und ihm den Platz streitig machen könnte. „Jeder will um seinen Platz kämpfen, ich werde auch weiterhin um meinen Platz kämpfen und ihn nicht so leicht hergeben“, sagte der Angreifer. Auf seiner jetzigen Position fühlt er sich wohl: „Ich kann mich frei entfalten und bewegen, unkontrolliert und nicht so berechenbar für die Verteidiger.“ Möglicherweise hätte es zum Sieg gereicht, wenn nicht bei einem Kopfball von Verteidiger Patric Pfeiffer nach einer Stunde FCH-Torhüter Kevin Müller glänzend reagiert hätte. „Nächste Woche macht er wieder einen“, sagte Mittelfeldspieler Tobias Kempe auf das nächste Heimspiel am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) gegen Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld. dpa

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