Neuer Bundestag mit 50 Abgeordneten aus Hessen

Im neuen Deutschen Bundestag werden nach dem vorläufigen Ergebnis der Wahl 50 Abgeordnete aus Hessen sitzen. Die SPD kommt nach Angaben des Bundeswahlleiters von Montag auf 15 Abgeordnete, darunter 14 per Direktmandat. Die CDU wird mit 12 Parlamentariern in Berlin vertreten sein. Sieben CDU-Kandidaten holten in ihrem Wahlkreis das Direktmandat. Fünf Abgeordnete rücken über die Landesliste in den Bundestag ein, dazu zählen auch der hessische CDU-Spitzenkandidat und Kanzleramtschef Helge Braun.

Wiesbaden - Die Grünen werden neun Abgeordnete aus Hessen stellen, darunter ein Direktmandat von Omid Nouripour im Wahlkreis Frankfurt II. Zum ersten Mal hat ein Grünen-Politiker in Hessen einen Wahlkreis bei der Bundestagswahl gewonnen.

Die FDP kommt auf sieben, die AfD auf fünf und die Linke auf zwei hessische Abgeordnete im neu gewählten Bundestag. Allesamt ziehen sie über die Landeslisten ihrer Parteien ein. Auch die Linke-Spitzenkandidatin auf Bundesebene, Janine Wissler, hat ein Abgeordnetenmandat bekommen. Zwar schaffte die Linke bundesweit nicht den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, profitiert aber davon, dass sie drei Direktmandate gewann und damit trotzdem in Fraktionsstärke in den Bundestag einziehen kann.

Zuletzt saßen ebenfalls 50 Abgeordnete aus Hessen im Deutschen Bundestag: 17 Abgeordnete der CDU, 12 der SPD, 6 der AfD, 6 der FDP, 5 der Grünen und 4 Abgeordnete der Partei Die Linke. dpa

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