Frankfurter Dialogmuseum
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Ein Passant geht am neuen Standort des Frankfurter Dialogmuseums an der Hauptwache vorbei.

Neueröffnung des Frankfurter Dialogmuseums an neuem Ort

Das Frankfurter Dialogmuseum zieht um: Ab Donnerstag können Besucher an der Hauptwache erfahren, wie Blinde und Sehbehinderte die Welt wahrnehmen. Die bereits für 2020 geplante Neueröffnung war wegen Corona verschoben worden. Nach einem Jahr Bauzeit und einem Jahr Leerstand wird das Museum nun neu eröffnet, wie die Organisatoren am Dienstag berichteten.

Frankfurt/Main - Das Konzept „Dialog im Dunkeln - eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren“ wurde vor 30 Jahren in Frankfurt entwickelt und ist heute international erfolgreich. Besucher werden von Blinden oder Sehbehinderten durch einen lichtlosen Parcours mit wechselnden Themenräumen geführt.

Das Frankfurter Dialogmuseum möchte nach eigenen Angaben das Bewusstsein und die Akzeptanz für behinderte und sozial benachteiligte Menschen in der Öffentlichkeit schärfen - sowie deren soziale Integration fördern. 13 Jahre lang war es in der Hanauer Landstraße im Ostend untergebracht und zählte dort rund 923.000 Besucher. Nun zieht es in die B-Ebene des S- und U-Bahnhofs Hauptwache um - genauer in Räume der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt und hat dort insgesamt 960 Quadratmeter zur Verfügung - 350 Quadratmeter für die neu konzipierten Ausstellungsflächen. In den neuen Standort wurden nach Museumsangaben rund 830.000 Euro investiert, finanziert unter anderem vom Landeswohlfahrtsverband Hessen sowie der Aktion Mensch. dpa

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