Fahrer verladen die gestapelten Fichtenstämme auf Holztransport-Lkws und bringen sie zum Fuldaer Bahnhof. Von dort fährt ein Güterzug in ein südbayerisches Sägewerk.
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Fahrer verladen die gestapelten Fichtenstämme auf Holztransport-Lkws und bringen sie zum Fuldaer Bahnhof. Von dort fährt ein Güterzug in ein südbayerisches Sägewerk.

2,5 Hektar groß

160.000 Fichtenstämme ziehen um - Holzlagerplatz von Hessen-Forst bei Hattenhof wird geräumt

Das XXL-Depot wird leergeräumt: Die auf einer 2,5 Hektar großen Lichtung bei Hattenhof gelagerten 160.000 Fichtenstämme werden verladen und nach Südbayern transportiert. Das Fichtenholz stammt aus Windwurf oder ist Borkenkäferholz.

Hattenhof - Beinahe im 20-Minuten-Takt biegt ein leerer Holztransport-Lkw von der Kreisstraße 72 bei Hattenhof auf einen Wald- und Schotterpfad. Er fährt rund 550 Meter in den Wald auf eine Lichtung, wo er anhält und in rund 20 Minuten beladen wird. „Wir rechnen damit, dass das Holz bis Juni abgefahren ist“, sagt Patrick Pape-Hüpeden, diplomierter Forstingenieur und Leiter des Reviers Dorfborn von Hessen*-Forst.

Dann werden die insgesamt mehr als 160.000 Baumstämme abtransportiert sein, die einst auf dem sogenannten Beregnungs- oder Nasslagerplatz Nußbach bei Hattenhof* lagerten. Die Lkws fahren das Holz an den Bahnhof in Fulda*, wo es auf Güterzüge verladen wird. Wöchentlich ein Zug wird gen Südbayern geschickt, wo die Stämme zu Kant- und Fichtenleimhölzern verarbeitet werden, erklärt Pape-Hüpeden. Ein großes Sägewerk habe einen Kontrakt für das gesamte Hattenhofer Holz geschlossen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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