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Arbeiter tragen mit einer speziellen Fertigungsmaschine eine Asphaltschicht auf.

Niddatalsperre wird nach Sanierung bald wieder freigegeben

Nach dem Abschluss der großangelegten Sanierungsarbeiten des Staudamms kann die Niddatalsperre als Naherholungsgebiet bald wieder genutzt werden. Die Freigabe sei für den 16. November (14.

Nach dem Abschluss der großangelegten Sanierungsarbeiten des Staudamms kann die Niddatalsperre als Naherholungsgebiet bald wieder genutzt werden. Die Freigabe sei für den 16. November (14.00 Uhr) geplant, teilte der Wasserverband Nidda mit. Die Wege rund um den Stausee und auf der neugestalteten Dammkrone könnten dann wieder ungehindert genutzt werden. Das lange Warten habe für Spaziergänger, Jogger, Wassersportler und Angler bald ein Ende.

Zum Abschluss der Bauarbeiten werden auf der Dammkrone und ihrem etwa vier Meter breiten Weg noch die Leitplanken angebracht. Die Ende Mai begonnene Sanierung sei damit weitgehend im Zeitplan, sagte der Geschäftsführer des Wasserverbands, Matthias Flor.

Der mit 4,3 Millionen Euro gesetzte Finanzrahmen wurde überzogen. Es seien Zusatzkosten bei der Abfallentsorgung entstanden, erklärte Flor. Im Staudamm sei Asbest verarbeitet gewesen. Die Gesamtkosten werden sich zwischen 4,5 und 4,7 Millionen belaufen, wie er sagte.

Die Oberfläche des knapp 50 Jahre alten Staudamms wies zuletzt altersbedingte Schäden auf und musste ausgebessert werden. Der Staudamm dient unter anderem dem Hochwasserschutz. Zudem wird der Zulauf zur Nidda gesteuert, um Niedrigwasserstände mit schädlichen Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt im und am Gewässer zu verhindern.

Die Niddatalsperre ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Normalerweise nutzen rund 500 bis 1000 Menschen den See täglich in den Sommermonaten, wie die Stadt Schotten mitteilte. Mit einer Fläche von 65 Hektar gehört der Nidda-Stausee zu den größten seiner Art in Hessen.

(dpa)

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