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Noch keine Plädoyers im Prozess gegen Bundeswehroffizier

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Im Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. ist der Abschluss des Verfahrens mit den Plädoyers nun doch noch nicht genau absehbar. Am Donnerstag stellten die Verteidiger vor dem Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) Beweisanträge, weitere Anträge sollen am 17. Februar folgen. Erst wenn über diese entschieden ist, könnte das Verfahren mit den Plädoyers in die Schlussphase gehen.

Frankfurt/Main - Die Bundesanwaltschaft legt Franco A. in dem Verfahren am Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zur Last. Er soll Anschläge auf Politiker geplant haben. Der Offizier legte sich zudem eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zu - aus Sicht der Ankläger, um den Verdacht nach einem Anschlag gegen Flüchtlinge zu richten und das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. Die Bundesanwaltschaft sieht eine völkisch-nationalistische Haltung als Motiv.

Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe größtenteils, räumt aber ein, im Besitz mehrerer Waffen gewesen zu sein, die er unter anderem an seinem Dienstort aufbewahrte. Zum ihrem Verbleib wollte er bisher keine Angaben machen. dpa

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