Die Polizei hatte bei einer Camper-Demonstration in Wiesbaden am Samstag alle Hände voll zu tun.
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Die Polizei hatte bei einer Camper-Demonstration in Wiesbaden am Samstag alle Hände voll zu tun.

Demonstration

Für Öffnung der Campingplätze: Camper-Korso behindert Verkehr in Wiesbaden

Am Samstag beteiligen sich über 1000 Camper mit ihren Fahrzeugen an einer Demonstration in Wiesbaden. Ihr Ziel: Die Öffnung der Campingplätze.

Wiesbaden – Am Samstag (08.05.2021) fuhren zahlreiche leidenschaftliche Camper der Initiative, „Campen mit Abstand“, mit ihren Fahrzeugen einen Konvoi über die Rheinbrücke in Wiesbaden. Hintergrund der genehmigten Protestaktion war eine Demonstration gegen das aufgrund von Corona geltende Beherbergungsverbot.

Nachdem der Konvoi laut „hessenschau“ zunächst gegen 14 Uhr auf dem Messegelände in Mainz startete, machten sich die Demonstranten auf in Richtung Wiesbaden – an der A66 Richtung Amöneburg sollte sich der Camper-Korso schließlich auflösen. Laut Polizeiangaben kam es während der Tour des knapp neun Kilometer langen Camper-Korsos zu einigen Reibereien zwischen Demonstranten und unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – die Polizei musste schlichten. Zu strafrechtlichen Vorfällen kam es jedoch nicht.

Camper-Demo in Wiesbaden: Sofortige Öffnung der Campingplätze

Die Initiative fordert mit dieser Aktion die sofortige Öffnung der Stell- und Campingplätze. Campen sei „eine der sichersten Reiseformen“. Es zu verbieten sei „nicht fair - weder für Camper noch für Campingplatzbetreiber“. Bereits am 17. April hatten sich 1200 Fahrzeuge in Berlin zur Erstauflage des Camper-Korsos zusammengefunden. Zur Neuauflage im Rhein-Main-Gebiet reisten Camper aus ganz Deutschland an. Nach Angaben des Veranstalters beteiligten sich an der Aktion insgesamt 1200 Wohnmobile. (Jan Lucas Frenger mit dpa)

Die teils kuriosen Corona-Regeln für Camper haben in der Vergangenheit bereits für Unmut gesorgt.

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