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Wetter in Hessen soll am Wochenende heiter bis sonnig werden - aber auch frostig

Am Wochenende soll es in Hessen freundlich aber wesentlich kälter werden.

Offenbach - Gute Neuigkeiten für alle Sonnenfreunde: In Hessen ist am Wochenende mit Sonne zu rechnen. Aber wer sich an den kommenden Tagen im Freien aufhält, sollte sich dick einpacken. Bereits für den Sonntag sagen Meteorologen für weite Teile leichten Dauerfrost voraus. In der Nacht zum Montag können die Temperaturen dann auf -10 Grad fallen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Nur in Südhessen und im Rhein-Main-Gebiet bleibt es zunächst frostfrei.

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Bevorstehende Kälteperiode

Ursache für die bevorstehende Kälteperiode ist Hoch "Brigida". Es sorgt laut DWD dafür, dass sich die nach Deutschland eingeflossene Polarluft kaum noch bewegt.

Die Folge: Sie kühlt nachts durch den meist klaren Himmel immer weiter ab. Wie weit es dabei mit den Temperaturen nach unten geht, ist noch ungewiss. "Die winterliche Periode könnte aber nach heutiger Modellprognose mehrere Wochen andauern", schätzte ein DWD-Meteorologe

Historische Bilderstrecke: So eisig-schön waren die Winter in Frankfurt

Diese imposante Aufnahme zeigt den Springbrunnen am Messegelände, der im Februar 1963 noch aktiv war und dessen Wasserfontäne das Eisgebilde auf über fünf Meter anwachsen ließ. In seinem Schatten, am offenen Wasser, tummeln sich Tauben und Enten. © UPI/FNP Archiv
Stewardessen bauen am 4. Dezember 1964 am Frankfurter Flughafen einen Schneemann. © UPI/FNP Archiv
Der Main ist im Februar 1942 komplett zugefroren, Hier: Blick von der Frankfurter Seite unter dem Eisernen Steg hindurch auf die Untermainbrücke. © Frank Senftleben/FNP Archiv
Im Februar 1942 ist der Main komplett zugefroren. Im Hintergrund sind der Untermainkai mit der St. Leohardkirche, dem Rathausturm und Langem Franz zu sehen. © Der Main ist im Februar 1942 komplett zugefroren, Hier: Blick von der Frankfurter Seite unter dem Eisernen Steg hindurch auf die Untermainbrücke/FNP Archiv
Der Main ist am 2. Januar 1997 fast gänzlich zugefroren. © Mick Grosse/FNP Archiv
Mühsam kämpft sich die "Christel" am 2. Januar 1997 durch die Eisschollen. Der Main fließt langsam, könnte bald zufrieren. © Petra Welzel/FNP Archiv
Am 2. Januar 1997 droht der Main auch in Frankfurt zuzufrieren. Spaziergänger beobachten auf dem Eisernen Steg festliegende Schiffe. Am südlichen Ufer thront die Dreikönigskirche. © Petra Welzel/FNP Archiv
1985 ist ein Boot der Feuerwehr Frankfurt im Westhafen unterwegs, als der Main einzufrieren droht. © Egon Senftleben/FNP Archiv
Am 19.3.1962 schlittern diese Jungen über den zugefrorenen Main. Im Hintergrund sind Dom, Eiserner Steg und Untermainbrücke zu sehen. © Philipp Kerner/FNP Archi v
1954 ist der Main komplett zugefroren. Für Frankfurter ein seltenes Ereignis, das es auszukosten gilt. © Philipp Kerner/FNP Archiv
Der verschneite Palmengarten 1964. © FNP Archiv
Spaziergänger stehen am 2.2.63 am Main und füttern Enten und Möwen. © Philipp Kerner/FNP Archiv
Im Januar 1963 spitzt sich die Versorgungslage mit Heizöl in Frankfurt zu. Zahlreiche Bewohner der Stadt drosseln ihre Ölheizungen trotz der Kälte abends vorzeitig, um Heizöl zu sparen. Die Stadtverwaltung richtete sogar einen Hilferuf an die Bundeswehr, um die Versorgung von Krankenhäusern und Altersheimen sicherzustellen. Am 15. Januar bringt die Bundeswehr erstmals 60.000 Liter Heizöl nach Frankfurt. Im Bild der Tankwagen der Bundeswehr bei der Versorgung des Stadtkrankenhauses von Höchst/Main mit Heizöl. © dpa/FNP Archiv
Winterliches Frankfurt: Blick Richtung InterContinental und Nizza, 28.12.1964. © Tadeusz Dabrowski/FNP Archiv
Verschneites Frankfurt: Eine Frau läuft am 18.12.63 in Richtung St. Leonhard. © FNP Archiv
Vereiste Flächen im Frankfurter Stadtwald, 11.2.1963. © Philipp Kerner/FNP Archiv
Winterfreuden: Viele Kinder fahren am 28.12.64 in Frankfurt Schlitten. © FNP Archiv
Dieser schicke Flitzer steckt am 4. Dezember 1964 im Schnee fest. Mit vereinten Kräften soll er befreit werden. © FNP Archiv
Winterliches Frankfurt: Zwei Fußgänger eilen am 5. Dezember 1964 durch den Frankfurter Schneematsch. © Philipp Kerner/FNP Archiv
Ein Schneepflug räumt am 17. Januar 1963 die Straßen in Frankfurt frei. © FNP Archiv
In den 1960er Jahren (hier am 22. Januar 1963) war es üblich, die Schneereste in den Main zu kippen. So gelangten jedoch Öl, Gummiabrieb und andere Umweltbelastungen in den Fluss. Später wurde das schmutzig-braune Gefrorene zu Abladeplätzen ans Schwanheimer Ufer oder an den Schlachthof transportiert. Inzwischen fließt das Schmelzwasser einfach in die Kanalisation und wird dann geklärt. © FNP Archiv
Im Ostpark können die Jugendlichen am 11. Oktober 1963 Schlittschuh laufen. © Philipp Kerner/FNP Archiv
 © FNP Archiv
Eine Schneemannfamilie mit Hund, aufgenommen am 23.2.1963 im Stadtwald. © Philipp Kerner/FNP Archiv
Winterliches Frankfurt: Mit Bagger und Schaufel gegen den Schnee, 26.01.1963. © FNP Archiv

Am Montag steigen die Temperaturen laut DWD auf zwischen null bis zwei Grad in Südhessen an - und es bleibt heiter bis wolkig. In Nordhessen sowie im Bergland ist dann wieder mit leichtem Dauerfrost zu rechnen.

(dpa)

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