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Opposition fordert bessere Bedingungen für Kitas in Hessen

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Die Opposition im hessischen Landtag hat mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas im Land gefordert. In den Einrichtungen gebe es einen großen Fachkräftemangel, kritisierten Abgeordnete am Donnerstag in Wiesbaden. Die schwarz-grüne Landesregierung setze zu wenig Geld für eine bessere Ausstattung der Kitas ein.

Wiesbaden - Sozialstaatssekretärin Anne Janz (Grüne) betonte dagegen, dass das Land den Ausbau der Kinderbetreuung in Hessen quantitativ und qualitativ vorantreibe. Ziel sei, in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine flexible und hochwertige Kinderbetreuung zu ermöglichen.

Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsdienste in Hessen derzeit zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in den Kitas und Betreuungseinrichtungen unter anderem mehr Geld, Zeit für pädagogische Arbeit durch Vor- und Nachbereitungszeiten sowie Zeit für die Begleitung von Praktikanten.

Hintergrund der bundesweiten Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA). Zwei vorangegangene Tarifrunden im Februar und März endeten ergebnislos. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 16. und 17. Mai in Potsdam statt. dpa

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