Seit Montag kann in Apotheken im Landkreis Fulda der digitale Impfpass erworben werden. (Symbolfoto)
+
Seit Montag kann in osthessischen Apotheken der digitale Impfpass erworben werden (Symbolfoto).

„Ins kalte Wasser geworfen worden“

Apotheker in Osthessen berichten über holprigen Start des digitalen Corona-Impfpasses

Seit Montag stellen Apotheken den digitalen Corona-Impfpass aus. Nach einem etwas holprigen Start berichten Apotheker aus Osthessen jedoch von einem nunmehr stabilen System sowie einer moderaten Nachfrage.

Fulda/Eiterfeld/Kinzigtal - Wenn Andreas Mölleney, Inhaber der Heertor-Apotheke in Fulda*, an den gestrigen Montagmorgen denkt, muss er tief durchatmen, denn „wir sind einfach ins kalte Wasser geworfen worden“. In der vergangenen Woche seien die Apotheken aufgefordert worden, sich am Montagmorgen um 8 Uhr auf dem Portal freizuschalten und im Anschluss daran mit dem Ausstellen des digitalen Corona-Imppasses zu beginnen*. Der entsprechende Registerreiter, der das Ausstellen ermögliche, sei erst am Montagmorgen auf der Seite des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) erschienen.

Um 8 Uhr dann die erste Fehlermeldung. „Man fühlte sich wie in den Anfängen von Microsoft“, berichtet er. Auch Andreas Wetterich von der Rosenapotheke in Fulda berichtet von Startschwierigkeiten. Keine Probleme meldete zum Beispiel die Adler-Apotheke in Eiterfeld. Der erwartete Ansturm halte sich laut Andreas Mölleney bislang noch in Grenzen. Wetterich hingegen berichtet das Gegenteil: Insbesondere Menschen, die eine Reise im Sommer unternehmen wollten, seien in seine Apotheke gekommen, um sich den QR-Code generieren zu lassen. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare