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Palmengarten will mehr Vielfalt: Schmetterlingshaus öffnet

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Schmetterlingshaus im Frankfurter Palmengarten
Ein Königs-Schwalbenschwanz (Papilio thoas) sitzt im Blüten- und Schmetterlingshaus. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Um mehr Artenvielfalt zu ermöglichen, ist ein Teil des Palmengartens insektenfreundlicher gestaltet worden. So wurde im sogenannten Goethe-Garten, einem Areal neben dem Tropicarium, eine Nistwand mit begrüntem Dach errichtet. Zudem wurden sechs Hochbeete angelegt. Vom Frühling bis in den Herbst hinein habe man hier die Gelegenheit, Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten praktisch auf Augenhöhe zu begegnen, sagte Frankfurts Klimadezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Donnerstag.

Frankfurt/Main - Wer lieber exotische Schmetterlinge beobachten möchte, kann dies auch wieder tun. Seit Donnerstag ist das Blüten- und Schmetterlingshaus des Palmengartens wieder geöffnet, die aktuelle Flatterzeit dauert bis zum 1. Mai. „In dieser Zeit erhalten wir in regelmäßigen Abständen Puppen aus Costa Rica, so dass genügend Falter im Haus zu sehen sein werden“, hieß es.

Die Umgestaltung des Goethe-Gartens entstand bei einem wissenschaftlichen Projekt, bei dem das Institut für sozial-ökologische Forschung den Zusammenhang zwischen urbanen Lebensstilen, Alltagspraktiken und Insektendiversität untersucht. Schautafeln informieren über das Leben der Insekten. Zudem erfahren die Besucher des Gartens, wie sie selbst insektenfreundliche Orte schaffen können. „Dazu braucht es nicht einmal viel Platz, schon ein Balkonkasten mit der richtigen Bepflanzung ist ein guter Anfang“, sagte Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. dpa

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