Der islamistische Prediger Sven Lau, auch Abu Adam genannt, in Köln auf einer Veranstaltung von Salafisten. Er steckt nach Meinung der Staatsanwaltschaft hinter dem Auftritt der ?Scharia-Polizei? in Wuppertal, die ein besonders augenfälliges Beispiel für den Versuch war, eine Parallelgesellschaft zu etablieren..
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Der islamistische Prediger Sven Lau, auch Abu Adam genannt, in Köln auf einer Veranstaltung von Salafisten. Er steckt nach Meinung der Staatsanwaltschaft hinter dem Auftritt der ?Scharia-Polizei? in Wuppertal, die ein besonders augenfälliges Beispiel für den Versuch war, eine Parallelgesellschaft zu etablieren..

Leserbriefe

"Parallelgesellschaften dürfen wir nicht dulden"

Mit Parallelgesellschaften in verschiedenen NRW-Großstädten beschäftigte sich am vergangenen Montag eine Reportage in dieser Zeitung. Dazu folgende Leserbriefe.

Das ist der , auf den sich die folgenden Kommentare unserer Leser beziehen:

Ein guter, realistischer Bericht, zu dem ich einiges anmerken möchte. Polizeiinspekteur Heinen aus Duisburg verharmlost die Situation etwas durch die Falschaussage, bisher seien keine No-go-Areas im Ruhrgebiet festzustellen. In jeder deutschen Großstadt existieren Straßenzüge und Wohnviertel, die man als Normalbürger meiden sollte, besonders bei Nacht, z.B. in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Bremen und Berlin, um nur einige Städte zu nennen. Diese Wohngebiete, in denen immer mehr deutsche Bürger ihre Wohnungen aufgeben und wegziehen, werden auf brutalste Weise von Großfamilien (Clans) mit unter anderem arabischen, libanesischen, bulgarischen und rumänischen Wurzeln kontrolliert. Diese kriminellen Großunternehmen werden zudem noch mit Sozialleistungen aus Steuergeldern finanziert. Wahrscheinlich sind diese Personen sogar, ohne eine Gegenleistung zu erbringen, im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft.

Peter Wagner, Kelsterbach

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Ist dieser Rechtsstaat am Ende und erleben wir bereits den Beginn einer Anarchie? Libanesische Großfamilien teilen ganze Straßenzüge unter sich auf, um Raubzügen, Rauschgifthandel und Schutzgelderpressung möglichst ungestört nachgehen zu können. In anderen Städten des Ruhrgebiets sind ganze Viertel in der Hand bulgarischer und rumänischer Clans, die Zu- und Abfahrten kontrollierten. Die Autorität der Polizei werde nicht mehr anerkannt. Allein aus diesen wenigen Sätzen wird erkennbar, was verantwortliche Politiker rechtschaffenen Bürgern mittlerweile zumuten und wer in Teilbereichen dieses Staates das Sagen hat. Mit staatlicher Hoheit hat das nichts mehr gemein.

Trotz einer eines Rechtsstaates unwürdigen Kriminalitätsrate von über sechs Millionen Straftaten jährlich und der hinreichend bekannten Flüchtlingsproblematik mit Hunderttausenden illegal Eingereisten, die das schon bisher große Kriminalitätsproblem verschärfen könnten, sehen sich unsere Regierungsverantwortlichen lediglich verpflichtet, die Sicherheitskräfte, die in den vergangenen Jahren personell nur noch geschrumpft und daher keine nennenswerte Sicherheit mehr bieten können, lediglich um einige tausend Beamte aufzustocken. Allein die Tatsache, dass überhaupt nur noch zwei Prozent aller Einbrecher vor Gericht verurteilt werden, belegt eine schon mehr als desolate Sicherheitslage in diesem Land. Man muss sich als Bürger fragen, welche Vorstellungen unsere demokratisch gewählten und gegenüber dem Volk verpflichteten Politiker in ihrer Initiativlosigkeit über die Zukunft dieses Staates eigentlich haben. Rechtspopulismus hält man so nicht auf, im Gegenteil, man fördert ihn. Frankreich scheint hier nur ein Anfang zu sein.

Hans-Joachim Euler, Eppstein

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Endlich wird die unsägliche Vertuschung der bereits existierenden Parallelgesellschaften thematisiert. Allerdings sind die Beispiele aus NRW gleichzusetzen mit anderen Teilen der Republik, z.B. in Bremen und Berlin. Interessant und lehrreich – auch im Hinblick auf die Integration der jetzt zu uns strömenden Flüchtlinge – ist der Blick auf die Geschichte der meisten libanesischen Familien: Sie kamen in den 80er Jahren über Ost-Berlin mit Interflug direkt aus dem Libanon, gaben sich als palästinensische Flüchtlinge aus und fanden deshalb in unserer Gesellschaft sofort Aufnahme und Hilfe. Bereits damals waren kriminelle Schlepperbanden behilflich. Es ist zu befürchten, dass mit der momentanen Welle viel größere Probleme auf uns zukommen. Ehrliche Politik sieht anders aus. H. G. B. Frankfurt

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Der ausführliche Artikel über das Ausmaß parallelgesellschaftlicher, weitgehend krimineller Aktivitäten in Deutschland lässt erschrecken, auch wenn man, bisher vor allem aus Berlin, schon viel über professionell organisierte Bandenkriminalität hörte. Aber dass Vertreter libanesischer Banden inzwischen auch im Ruhrgebiet ganz unverhohlen der Polizei und damit dem Rechtsstaat drohen und dieser eine Niederlage im Kampf voraussagen, das ist neu.

Die Dreistigkeit solchen Verhaltens ist fast nicht mehr überbietbar – da kommen Personen aus dem Libanon in unser Land, wollen hier aufgenommen werden und organisieren dann brutale Kriminalität, statt sich im Gastland einzufügen und einer rechtschaffenen Tätigkeit nachzugehen. Wenn dem nicht mit aller Härte konsequent entgegengetreten wird, werden wir bald in anderen größeren Städten ebensolche No-go-Areas haben.

Gerhard Müller-Debus Frankfurt

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Da erklären die Moslem-Chefs der Polizei kaltblütig den Krieg und warnen sie vor dem Eingreifen, in der Gewissheit, dass unsere Ordnungshüter ohnehin machtlos sind gegen die Gewalt der Clans. Das ist das Ergebnis einer verfehlten Ausländerpolitik. Man schaute weg, hielt den Mund, aus Angst, die linke Gutmenschen-Mafia könnte mit der altbewährten Nazi-Keule zuschlagen. Und die Situation wird zwangsläufig immer schwieriger, wenn die Zuwanderer, frustriert von unbefriedigendem Lebensstil, enttäuscht von dem Willkommenstheater, sich von radikalen Gruppen einfangen lassen und ganz unreligiös kriminell werden. Sie sehen es doch überall in den Gegengesellschaften unserer Städte: Man muss sich nur richtig organisieren und schon kann man sich leicht gegen Recht und Gesetz durchsetzen. Bitte mehr solcher Artikel über die Wirklichkeit in unserer Multi-Kulti-Gesellschaft. Wolfgang Mazet, Oberursel Das könnte Sie auch interessieren:

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