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Prozess um Mord an Lebensgefährten

Prozess

Partner mit Säge zerstückelt - Angeklagte Frau kündigt Einlassung an

Ein besonders grausiger fall beschäftigt seit Freitag das Landgericht Hanau.

Zum Auftakt im Prozess gegen eine Frau, die ihren Lebensgefährten erstochen und mit Elektrosägen zerstückelt haben soll, hat die Angeklagte eine Stellungnahme angekündigt. Über ihren Rechtsanwalt ließ sie am Freitag am Landgericht Hanau mitteilen, dass sie sich bei der Fortsetzung des Verfahrens am 21. Dezember zum Fall äußern wolle. Zum Auftakt aber schwieg sie zu den Vorwürfen. Sie hielt sich eine Aktenordnerhülle vors Gesicht, um bei Foto- und Film-Aufnahmen nicht erkennbar zu sein.

Angeklagt ist die 35-jährige Deutsche wegen Totschlags. Der Frau wird vorgeworfen, ihren Lebensgefährten (47) im Juni in Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) mit einem Küchenmesser getötet zu haben. 31 Stichverletzungen wurden gezählt, einige davon im Rücken des Opfers. Danach soll sie den Leichnam mit zwei Elektro-Motorsägen in sechs Teile zerschnitten, sie in Mülltüten gepackt und im Badezimmer deponiert haben. Sechs Tage später wurden die Leichenteile gefunden, nachdem die Frau die Polizei informiert hatte.

In den Vernehmungen räumte sie die Tat ein. Ihr Verteidiger sprach am Freitag aber von Notwehr. Der Mann habe sie zuerst am Hals gepackt und sei mit einem Messer auf sie losgegangen.

(dpa)

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