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Personaldienstleister Wisag war Ziel eines Cyber-Angriffs

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Die beleuchtete Tastatur eines Laptops spiegelt sich im Bildschirm. © Silas Stein/dpa/Illustration

Der Frankfurter Personaldienstleister Wisag ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben aber Verhandlungen mit den Tätern abgelehnt und stattdessen die Polizei eingeschaltet. „Die Wisag ist nicht erpressbar und leistet keine Zahlungen an Kriminelle“, erklärte Vorstand Michael Wisser am Dienstag.

Frankfurt/Main - Nach Bekanntwerden des Angriffs am Donnerstag seien sämtliche Systeme des Konzerns offline genommen worden, berichtete eine Sprecherin auf Anfrage. „Die Notfallpläne der Wisag haben gegriffen, der operative Betrieb wurde sofort auf Ersatzsysteme umgestellt. Maßgebliche Störungen in den Betriebsabläufen waren nicht zu verzeichnen.“

Das 1965 gegründete Unternehmen bietet Dienstleistungen für Gebäude, in der Luftfahrt und für Industriebetriebe an. Nach eigenen Angaben beschäftigt es mehrere zehntausend Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Polen.

Inzwischen seien die wesentlichen Funktionen wieder hergestellt worden. Man arbeite mit Hochdruck an einer Entstörung. Auch mit Blick auf die laufenden Ermittlungen könne man derzeit keine weiteren Angaben zu Ursachen und Auswirkungen des Vorfalls machen. Es werde auch untersucht, ob und welche Daten von Wisag-Servern gegebenenfalls kopiert worden seien. dpa

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