Coronavirus - Lockerungen in der Gastronomie
Die Corona-Krise verstärkt den Personalmangel in der Gastronomie - auch in Fulda. (Symbolfoto)
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Die Corona-Krise verstärkt den Personalmangel in der Gastronomie - auch in Fulda. (Symbolfoto)

Corona-Pandemie

Gastronomie leidet unter Personalmangel: 20 Prozent der Beschäftigten in Fulda haben in der Krise aufgehört

Nach der Krise ist vor der Krise: In Deutschlands Gastronomie fehlt es nach dem Lockdown an Personal. Alleine in Hessen haben seit 2020 rund zwölf Prozent der Beschäftigten die Branche gewechselt. Chefköche und Verbände sind sich einig: So kann es nicht weitergehen.

Region - So wie Jonas Sporer vom Restaurant Ritter in Fulda* dürfte es wohl vielen Küchenchefs und Restaurantbesitzern gehen – aufatmen nach einer langen Durststrecke und Luftanhalten angesichts eines neuen Problems: Es fehlt Personal. 20 Prozent der Beschäftigten in der Gastronomie in Fulda haben in der Corona-Krise aufgehört*. „Wir können unter der Woche mittags nicht mehr öffnen. Um das ursprüngliche Pensum zu schaffen, bräuchte ich noch mindestens jeweils einen Koch und Kellner“, erzählt Sporer. Fünf Festangestellte und fünf Aushilfen sind bei ihm tätig.

Die Arbeit in der Küche, die bewege sich immer am Limit und Personalprobleme in Deutschlands Küchen gebe es seit Jahren. Doch die Corona-Pandemie habe das Problem massiv verstärkt: Rund 14 Prozent seiner Beschäftigten hat das Gastgewerbe in Hotels und Gaststätten im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 verloren. Das gibt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) an. 42,4 Prozent der Betriebe beklagen den Wechsel von Beschäftigten in andere Branchen – hauptsächlich zu Speditionen oder Supermarktketten. fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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