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Pflegebedürftige müssen für Heimbetreuung mehr zahlen

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Eine Pflegefachkraft hilft in der ambulanten Pflege einer Frau beim Umsetzen. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Betreuung in Heimen ist für Pflegebedürftige in Hessen erneut teurer geworden. Die selbst zu zahlenden Anteile stiegen auf 2122 Euro pro Monat, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen mit Stand 1. Januar hervorgeht. Das sind knapp 90 Euro mehr als Anfang des vergangenen Jahres.

Berlin/Wiesbaden – Hessen liegt damit ungefähr im Mittelfeld der Bundesländer. Bundesweit werden im Schnitt rund 2179 Euro fällig und damit 111 Euro mehr als im Vorjahr. Am teuersten sind den Angaben nach Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 2542 Euro. Am niedrigsten ist die Belastung der für Heimbewohner in Sachsen-Anhalt mit 1588 Euro.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg in Hessen auf 882 Euro, nachdem es zum 1. Januar 2021 noch 816 Euro gewesen waren. dpa

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