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Pilzsucher können auch bei Hitze fündig werden

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Pilze
Zwei Steinpilze wachsen im Moos auf dem Waldboden. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Trotz Hitze und Trockenheit können Pilzsucher bereits jetzt fündig werden. „Wenn man sich ein bisschen auskennt, findet man was“, berichtete der Inhaber einer Pilzschule in Offenbach, Dietmar Krüger. So hätten Pilze, die sich von totem Holz oder lebenden Bäumen ernährten, keinerlei Probleme mit der derzeitigen Witterung. Sie holten sich aus dem Holz das dort gespeicherte Wasser.

Offenbach - Darunter seien gute Speisepilze wie etwa der gelb-orange Schwefelporling. „Aber man muss schon wissen, was man da von den Bäumen abmacht“, warnte der Fachmann. „An einer Pilzbestimmung geht kein Weg dran vorbei.“

Die Hauptsaison für Pilzsucher, die in der Regel etwa nach Steinpilzen, Pfifferlingen oder Maronen Ausschau halten, beginnt etwa im September. Auch für sie sieht Krüger trotz der derzeitigen Wetterlage nicht ganz schwarz. „Der Pilz befindet sich im Boden. Was wir sehen, sind seine Fruchtkörper und die brauchen Wasser, um sich zu bilden“, erklärte er. Und sollte es im September regnen, würden sie auch dann noch sprichwörtlich wie Pilze aus dem Boden schießen. dpa

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