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Fahrzeuge passieren einen "Enforcement Trailer".

Geschwindigkeitskontrollen

Polizei sagt Rasern mit mehr mobilen Blitzern den Kampf an

Autofahrer in Hessen müssen sich auf mehr mobile Blitzer gefasst machen. Die Polizei plane in diesem Jahr fünf weitere gepanzerte Geschwindigkeitsmessanlagen, sogenannte Enforcement Trailer,

Autofahrer in Hessen müssen sich auf mehr mobile Blitzer gefasst machen. Die Polizei plane in diesem Jahr fünf weitere gepanzerte Geschwindigkeitsmessanlagen, sogenannte Enforcement Trailer, anzuschaffen, berichtete die Zentrale Bußgeldstelle am Dienstag in Kassel. Solch eine Anlage könne ohne Personal eine Woche arbeiten und gelte als besonders effizient. Sie liefert demnach etwa 7000 Treffer pro Woche. Mit ihren bisherigen zwei Blitzer-Anhängern zur Verkehrsüberwachung haben die Beamten Polizei gute Erfahrungen gemacht. „Die Polizei will aber nicht mehr Einnahmen erzielen, sondern mit den Anlagen für mehr Verkehrssicherheit sorgen”, sagte Torsten Werner, Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Die Zentrale Bußgeldstelle erzielte im vergangenen Jahr Einnahmen von 59,11 Millionen Euro, die in den Landeshaushalt fließen. Im Jahr davor waren es 57,57 Millionen Euro gewesen. Seit 2013 stieg die Zahl der Anzeigeneingänge erstmals wieder: Sie lag 2017 bei rund 1,16 Millionen. Die meisten Verstöße (knapp 60 Prozent) drehten sich um zu schnelles Fahren, dahinter folgten Halte- und Parkverstöße (22,7 Prozent). Bei der Zentralen Bußgeldstelle in Kassel werden alle Verkehrsverstöße in Hessen erfasst, mit Ausnahme von Frankfurt. Die größte hessische Stadt hat eine eigene Bußgeldstelle.

(dpa)

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