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Polizei schließt nach Waldbränden Brandstiftung nicht aus

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Feuerwehr
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach Waldbränden nahe Hanau und im südhessischen Heusenstamm schließt die Polizei Brandstiftung als Ursache nicht aus. Wie die Beamten am Sonntag mitteilten, waren am späten Samstagabend bei der Rettungsleitstelle mehrere Anrufe wegen Brandgeruchs in einem Waldgebiet zwischen Hainburg, Hanau und Obertshausen eingegangen. Zur Lokalisierung des Brandortes kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Hanau/Hanau - Im Bereich Hanau-Klein-Auheim sei schließlich ein Flächenbrand von etwa 12.000 Quadratmetern festgestellt worden.

Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen, Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens waren zunächst nicht bekannt. Da Brandstiftung nicht auszuschließen sei, ermittele die Kriminalpolizei in alle Richtungen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wurden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Auch nach einem Waldbrand im südhessischen Heusenstamm hält die Polizei Brandstiftung als Ursache für möglich. Das Feuer war am Freitagabend gemeldet worden, die Flammen hatten sich auf 400 Quadratmeter Waldfläche ausgedehnt. Nach rund anderthalb Stunden hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht, verletzt wurde niemand. Auch in diesem Fall waren die Ursache sowie Schadenshöhe zunächst nicht bekannt. Bereits seit Ende März brennt es immer wieder im Wald sowie auf Feldern und Wiesen in Hainburg, Seligenstadt, Obertshausen und Heusenstamm. dpa

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