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Polizei stellt falsche Impfausweise sicher

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Digitaler Corona-Impfnachweis
Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat. © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Nach Hinweisen auf falsche Impfausweise haben Polizisten am Dienstag 33 Wohnungen im Rheingau-Taunus-Kreis durchsucht. Dabei stellten sie 32 mutmaßlich unrichtige Impfausweise und 45 Impfzertifikate sicher, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Wiesbaden mitteilten. Bei der Fahndungsaktion waren rund 100 Polizeikräfte im Einsatz.

Bad Schwalbach - Auslöser war ein Ermittlungsverfahren gegen eine medizinische Fachangestellte wegen des gewerbsmäßigen Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse im Zusammenhang mit Corona-Schutzimpfungen. Die Frau wird verdächtigt, gegen Geldzahlungen Corona-Schutzimpfungen attestiert zu haben. Die Durchsuchungen richteten sich gegen mutmaßliche Empfänger der falschen Impfnachweise.

Die Ermittlungen erstrecken sich auf insgesamt rund 250 Tatverdächtige. „Die noch nicht aufgesuchten Personen müssen in der nächsten Zeit damit rechnen, Besuch von der Polizei zu erhalten“, teilten beide Behörden mit. Stattdessen könnten sie sich aber auch selbst melden. dpa

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