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Eine Frau wirft im Wahlamt Frankfurt am Main ihren Wahlbrief in eine Wahlurne. Foto: Arne Dedert

Landtagswahl 2018

Post-Probleme: Städte geben Briefwählern Tipps

Nach Problemen bei der Postzustellung in Ost- und Mittelhessen raten die betroffenen Kommunen Briefwählern, die benötigten Unterlagen persönlich zu beantragen und abzugeben.

Nach Problemen bei der Postzustellung in Ost- und Mittelhessen raten die betroffenen Kommunen Briefwählern, die benötigten Unterlagen persönlich zu beantragen und abzugeben. Das empfehle man vorsichtshalber und all jenen, die ganz sicher gehen wollten, dass die Formulare rechtzeitig bei den Wahlbüros eingingen, sagte ein Sprecher der Stadt Fulda am Freitag. Ähnliches rät auch Neustadt im mittelhessischen Kreis Marburg-Biedenkopf. Der Hintergrund: In Teilen Fuldas sowie des Kreises kam die Post in den vergangenen Wochen verzögert oder unregelmäßig an. Darüber hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

Ein Postsprecher räumte die Schwierigkeiten ein, betonte aber: „Wir werden die Briefwahlunterlagen pünktlich zustellen.” Das habe man bei den vergangenen Wahlen geschafft und werde es auch diesmal wieder schaffen. Als Grund für die Probleme in den betroffenen Orten nannte er neben Neustrukturierungen bei der Zustellung personelle Engpässe. Mehr Mitarbeiter als gewöhnlich seien krank ausgefallen oder sie seien in die Herbstferien gefahren. Mittlerweile sei das Personal aufgestockt worden.

„Die Post kommt wieder an”, hieß es am Freitag aus dem Neustädter Rathaus. Doch weil man Rückstände und Verzögerungen nicht ausschließen könne, empfehle man den Gang zum Wahlbüro. Die Hessen wählen am 28. Oktober den neuen Landtag.

(dpa)

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